
Deutsche Gesellschaft für
Medaillenkunst e.V.
Publikationen der DGMK
Hubert Emmerig: Medicina in Nummis, Eine Bibliographie (2014)
Die Kunstmedaille in Deutschland 26 (2008)
Die Kunstmedaille in Deutschland 25 (2008)
Die Kunstmedaille in Deutschland 24 (2007)
Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007)
Die Kunstmedaille in Deutschland 21 (2005)
Die Kunstmedaille in Deutschland 20 (2004)
Die Kunstmedaille in Deutschland 19 (2004)
Die Kunstmedaille in Deutschland 18 (2003)
Die Kunstmedaille in Deutschland 17 (2002)
Die Kunstmedaille in Deutschland 16 (2002)
Die Kunstmedaille in Deutschland 15 (2002)
Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000)
Die Kunstmedaille in Deutschland 13 /I und 13/II (2000)
Die Kunstmedaille in Deutschland 12 (2000)
Die Kunstmedaille in Deutschland 11 (2000)
Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999)
Die Kunstmedaille in Deutschland 9 (1999)
Die Kunstmedaille in Deutschland 8 (1998)
Die Kunstmedaille in Deutschland 7 (1997)
Die Kunstmedaille in Deutschland 6 (1997)
Die Kunstmedaille in Deutschland 5 (1996)
Die Kunstmedaille in Deutschland 4 (1996)
Die Kunstmedaille der Gegenwart in Norddeutschland 3 (1994)
Die Kunstmedaille der Gegenwart in Deutschland 2 (1994)
Die Kunstmedaille der Gegenwart in Deutschland 1 (1992)
Die Kunstmedaille in Deutschland 22 (2005)
Der voluminöse Band stellt sämtliche in Deutschland seit der Gründung der Bundesrepublik und der DDR bis zum Jahre 2005, also bereits 15 Jahre nach der staatlichen Vereinigung geprägten Gedenk- und Sondermünzen im Kontext mit den zwar prämierten, aber nicht ausgeführten Entwürfen vor. Zahlreiche Beiträge untersuchen die Rolle des Münzgeldes von der Antike bis zur Gegenwart unter numismatischen und kunsthistorischen Aspekten.
Gerd Dethlefs und Wolfgang Steguweit (Hrsg.): GeldKunst - KunstGeld. Deutsche Gedenkmünzen seit 1949. Gestaltung und Gestalter. Deutsche Numismatische Gesellschaft und Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst 2005.
538 Seiten, zahlreiche Abb.
ISBN 3-9801644-7-0
Erstmals sind in den Katalogteil der Gedenkmünzen der Bundesrepublik – soweit noch existent – die prämierten Modelle aufgenommen und abgebildet, dazu der Wortlaut aus den Preisgerichtsprotokollen für den Siegerentwurf. Zur finalen Prägung sind alle numismatischen Parameter gestellt, nicht aber die für Händler und manche Sammler anscheinend "unerlässliche" Bewertung in Spiegelglanz, Stempelglanz, vorzüglich und sehr schön.
Ein Künstlerlexikon – gewissermaßen der Thieme-Becker der deutschen Gedenkmünzen – führt mehr als 400 beteiligte Künstler mit ihren Entwurfsbeiträgen auf, dazu die Kurzbiographien der Preisträger und ausgewählte künstlerische Arbeiten aus deren beruflichem Haupttätigkeitsbereich.
Ein weiteres Register outet sämtliche Preisrichter: als Künster, als Numismatiker, als Träger des jeweiligen Ereignisses, als Vetreter der beteiligten Bundesbehörden.
Diesem Kernbereich des Buches sind gewichtige und lesenswerte Beiträge vorgeschaltet, darunter die Einführungen zu Gedenkmünzen von der Antike bis zur Neuzeit, eine ausführliche Studie über „Deutsche Gedenkmünzen nach 1945 aus kunsthistorischer Sicht“ und über „Die Rolle der Münzstätten in der Gedenkmünzproduktion“. Selbst über "Nicht realisierte Gedenkmünzen" erfährt man, aber auch die viel diskutierten Euroentwürfe zu den Umlaufmünzen sind exemplarisch mit ihrem speziellen Wettbewerbsprocedere untersucht. Augenzeugeberichte von Sammlern, Künstlern; Erfahrungen, Urteile und Meinungen zu der Materie schließen das vielgliedrige Mosaik.
Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst hat den stattlichen Band in ihre Reihe „Die Kunstmedaille in Deutschland“ als Band 22 aufgenommen (Hrsg. Ulf Dräger) und damit absichtlich die Brücke zur bildhauermäßig stärker orientierten Schwester, der Medaille, geschlagen.