Theumer, Carsten: Christoph Martin Wieland
Medailleur/in
Vorderseite
CHRISTOPH MARTIN / WIELAND
Brustbild des Dichters im Dreiviertelprofil nach links. Der Text im Hintergrund ist die Umsetzung eines Autographen von Wieland, entnommen den Anfangszeilen des Briefes an den Verleger Friedrich Justin Bertuch vom 20.10.1811. Rechts unten die Lebensjahre 1733 / 1813.
Brustbild des Dichters im Dreiviertelprofil nach links. Der Text im Hintergrund ist die Umsetzung eines Autographen von Wieland, entnommen den Anfangszeilen des Briefes an den Verleger Friedrich Justin Bertuch vom 20.10.1811. Rechts unten die Lebensjahre 1733 / 1813.
Rückseite
Eine weite Landschaft, von hohen Bäumen flankiert. Die Rückseite zeigt eine topographisch geraffte Ansicht des romantischen Parks in Oßmannstedt. Im Vordergrund des Bildfeldes Wielands Grab, das mit einem sprudelnden Brunnen im oberen Teil des Parks am Bogen der Ilm verbunden ist. Am Himmel galoppiert ein Reiter auf einem fliegenden Hippogryphen.
Datierung
2013
Material
Bronze
Durchmesser
115 x 115 mm
Bemerkung
Ausgewählt als Beitrag zur internationalen Medaillenausstellung anlässlich des 33. Kongresses der FIDEM in Sofia 2014.
Die Medaille entstand 2013 aus Anlass des 200. Todestages des Dichters Christoph Martin Wieland.
Kommentar des Künstlers: „Bei dem Besuch des Museums mit meiner Frau im Sommer 2012 und einem anschließendem Spaziergang durch den Park auf dem Weg zu Wielands Grab überraschte uns plötzlich ein großer Schatten, der über die Wipfel der alten Buchen hinweg flog. Obwohl wir nichts genaues erkannten, waren wir uns aber sofort einig, dass es nur der Geist des Dichters gewesen sein konnte. Die Magie des Gartens wirkte in diesem Moment sofort.
So kam auf die Medaille das Bild eines Reiters auf einem fliegenden Hippogryphen hinzu.
Für Wieland war der Hippogryph, gleich dem Pegasus, ein Sinnbild der Dichtkunst.
Das Bild ist gleichermaßen ein Zitat zu den Anfangszeilen des Ersten Gesangs aus Wieland`s Versepos „Oberon“ aus dem Jahr 1780 :
„Noch einmal sattelt mir den Hippogryphen, Ihr Musen,
Zum Ritt ins alte romantische Land!....“
Die Medaille entstand 2013 aus Anlass des 200. Todestages des Dichters Christoph Martin Wieland.
Kommentar des Künstlers: „Bei dem Besuch des Museums mit meiner Frau im Sommer 2012 und einem anschließendem Spaziergang durch den Park auf dem Weg zu Wielands Grab überraschte uns plötzlich ein großer Schatten, der über die Wipfel der alten Buchen hinweg flog. Obwohl wir nichts genaues erkannten, waren wir uns aber sofort einig, dass es nur der Geist des Dichters gewesen sein konnte. Die Magie des Gartens wirkte in diesem Moment sofort.
So kam auf die Medaille das Bild eines Reiters auf einem fliegenden Hippogryphen hinzu.
Für Wieland war der Hippogryph, gleich dem Pegasus, ein Sinnbild der Dichtkunst.
Das Bild ist gleichermaßen ein Zitat zu den Anfangszeilen des Ersten Gesangs aus Wieland`s Versepos „Oberon“ aus dem Jahr 1780 :
„Noch einmal sattelt mir den Hippogryphen, Ihr Musen,
Zum Ritt ins alte romantische Land!....“
Nachweis
(DGMK-2396) BK (im Besitz der Künstlerin / des Künstlers)
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