[Athena und Alkyoneus]
Medailleur/in
Vorderseite
Ansicht des Pergamonaltars.
Rückseite
ATHENA UND ALKYONEUS. Gigantomachie, Athene, die pergamenische Stadtgöttin, im Kampf gegen den Giganten Alkyoneus nach dem Vorbild aus dem Gigantenfries des Pergamonaltars.
Datierung
1964
Material
Bronze
Durchmesser
80.14 mm
Literatur
W. Steguweit und Heidemann, M., „Medaillenkunst in Halle im 20. Jahrhundert : Dank der Burg. Dank der Burg. Die Kunstmedaille in Deutschland ; 17“. Gebr. Mann, [Berlin], 2002. (S. 80, Nr. 50)
Bemerkung
Die Giganten waren in der antiken Mythologie ein riesenhaftes wildes Geschlecht, das sich gegen die olympischen Götter erhob und durch die tödlichen Pfeile des Herakles im Kampf unterlag. In den Darstellungen der antiken Kunst gilt diese Gigantomachie als Ausdruck des Sieges von Ordnung und Gesetz über alle anderen destruktiven Mächte. Fitzenreiter wählte für seine Medaille eine der prominentesten Szenen aus dem Fries des Pergamonaltars. Der im Kampf mit Athene dargestellte Alkyoneus war der Sage nach unsterblich, solange er in unmittelbarem Kontakt mit dem Erdboden verbunden blieb. Die ihn vom Boden emporreißende Athene vermochte diesen Schutz zu durchbrechen und Alkyoneus zu besiegen.
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