2005
Medailleur/in
Vorderseite
Kopf einer jungen Frau im Profil nach links (= Dresdensia als Personifikation der Stadt); der Ohrschmuck bildet die Zahl 800, im Feld über dem Kopf und rechts das Panorama der Stadt beidseitig der Elbe; Augustus- und Carolabrücke queren den Strom und stellen die Verbindung zwischen der Dresdner Altstadt und der Dresdner Neustadt her; oben neben dem Schriftzug schweben drei der traditionell von den Elbwiesen aus aufsteigenden Heißluftballons; unten signiert und datiert: G05.
Rückseite
800 JAHRE DRESEN. Darstellung des "Schokoladenmädchens" in Halbfigur nach rechts; Rezeption des Pastells von Jean-Etienne Liotard in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
Datierung
2005
Material
Weißmetall
Durchmesser
89.58 mm
Literatur
P. G. Güttler, Steguweit, W., und Grund, R., „Güttler-Medaillen : gegossene Sichten und Welten ; Medaillen 1971 - 2011. Medaillen. Die Kunstmedaille in Deutschland ; 27“. Sandstein-Verl., Dresden, 2012. (S. 298
WV 2004.23)
H. Marx und Hipp, E., „Die ausgestellten Werke. Gemäldegalerie Alte Meister Dresden: illustrierter Katalog in zwei Bänden ; Bd. 1“. König, Köln, 2006.
Kabinett
Ausstellung
WV 2004.23)
H. Marx und Hipp, E., „Die ausgestellten Werke. Gemäldegalerie Alte Meister Dresden: illustrierter Katalog in zwei Bänden ; Bd. 1“. König, Köln, 2006.
Kabinett
Ausstellung
Bemerkung
Der Medailleur rezipiert auf der Medaillenrückseite eines der bekanntesten Werke der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden. Francesco Graf Algarotti schrieb 1751 über das Bild: "Ich habe von dem berühmten Liotard ein Pastellbild von ungefähr 3 Fuß Höhe gekauft. Es stellt ein junges deutsches Kammermädchen im Profil dar, das ein Tablett mit einer Tasse Schokolade darauf trägt. Die Malerei ist fast ohne Schatten [...] mit unmerklichen Stufungen des Lichts, und von einem perfekten Relief [...]. Was die Vollendung des Werkes angeht, so ist es ein Holbein in Pastell." (Harald Marx, Gemäldegalerie Alte Meister, 2006, S. 676).
Güttler hat auf seiner Medaille einige Elemente von Liotards Vorlage verändert. Auf dem Wassergals sind die Jahreszahlen des Dresdner Stadtjubiläums 1206/2006 zu sehen, aus der Tasse steigt der Schriftzug "800 Jahre Dresden" in Form von Dampf auf und das "Schokoladenmächen" ist lediglich in Halbfigur zu sehen.
Güttler hat auf seiner Medaille einige Elemente von Liotards Vorlage verändert. Auf dem Wassergals sind die Jahreszahlen des Dresdner Stadtjubiläums 1206/2006 zu sehen, aus der Tasse steigt der Schriftzug "800 Jahre Dresden" in Form von Dampf auf und das "Schokoladenmächen" ist lediglich in Halbfigur zu sehen.
Nachweis
Nachricht senden
Neue Aufgabe laden
Bitte lösen sie die math. Aufgabe
in der linken Grafik
Ergebnis:
in der linken Grafik
Ergebnis:
© 2011 - 2026 Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.V.



