[Bernhard August von Lindenau - 175 Jahre Sächsische Verfassung]
Medailleur/in
Vorderseite
Brustbild des sächsischen Jusristen und Ministers Bernhard August von Lindenau im Dreiviertelprofil, leicht nach links gewandt; im Hintergrund links die von einem Palm- und einem Lorbeerzweig eingerahmte Verfassungsurkunde für das Königreich Sachsen, das Dokument wird von einem jungen Mann gehalten; rechts signiert: G.
Rückseite
1831 175 JAHRE SÄCHSISCHE VERFASSUNG 2006. Wappen des Sächsischen Landtages in der Mitte im Rund von sechs Kreisen umgeben.
Datierung
2006
Material
Kupfer
Durchmesser
50.45 mm
Literatur
P. G. Güttler, Steguweit, W., und Grund, R., „Güttler-Medaillen : gegossene Sichten und Welten ; Medaillen 1971 - 2011. Medaillen. Die Kunstmedaille in Deutschland ; 27“. Sandstein-Verl., Dresden, 2012. (S. 319
WV 2006.13b)
WV 2006.13b)
Bemerkung
"Durch Erziehung und Jurastudium in Leipzig auf die höhere Beamtenlaufbahn vorbereitet, wird er bereits mit 19 Jahren zum Kammerassesor und mit 22 Jahren zum Kammerrat ernannt. Von 1808 bis 1817 nimmt er eine Art Auszeit und wird Direktor der Sternwarte Gotha. Danach beginnt seine politische Karriere. Von 1827 bis 1829 ist er Gesandter Sachsens in Frankfurt. Zurück in Dresden, befördert er entscheidend die Staatsreform von 1830, in der die Vorrechte des Adels teilweise aufgehoben werden. Er gilt als der eigentliche Schöpfer der neuen liberaleren Landesverfassung des Königreichs Sachsen. 1830 bis 1834 sächsischer Innenminister, wird seine staatsmännische Laufbahn 1843 gekrönt mit dem Amt des Vorsitzenden des Gesamtministeriums, eine Art Ministerpräsidentenamt. Von Lindenau macht sich verdient um Sachsens Beitritt zum Zollverein, um die Städteordnung, das Ablösungsgesetz und die Landesrentenbank. 1854 stirbt Bernhard August von Lindenau in Altenburg." (Quelle: http://www.geschichte.sachsen.de/pe/1069.htm 11.03.2014)
Auflage: 300 Exemplare
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