Sturm, Paul: Fürs Vaterland gefallen (Gefallenenplakette)


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Medailleur/in
Prof. Paul Sturm
Liste der Medaillen

Vorderseite
FÜRS / VATERLAND / GEFALLEN [Ü spitz]. Unter einem Baum ein Großsteingrab mit dreizeiliger Aufschrift. Am linken Rand die Signatur P. STURM, im Abschnitt Verzierung. Auf der Abschnittslinie eingeritzt der Name MANFRED HIPPE.

Datierung
1914-1917

Material
Bronze
Durchmesser
110 mm

Literatur
W. Steguweit (Hrsg.), Die Medaille und Gedenkmünze des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000) 39 Nr. 108 (dieses Stück); J. Menadier, Der Geist der deutschen Schaumünze zur Zeit des Weltkrieges, BMF 52, 1917, 215; R. Grund, Der Bildhauer und Medailleur Paul Sturm. Leben und Werk des Künstlers unter Berücksichtigung seines Beitrages zur Erweckung des Steinschnittverfahrens (1986) 93 Nr. 93.

Bemerkung
Einseitiger Bronzeguss, keine Randpunze. - Dieser einseitige Guß gehört zu dem Exemplar mit der Darstellung des Sanitäters (Objektnummer 18234817). Vermutlich waren beide für eine Medaille der DS-Edition vorgesehen, gelangten aber nicht zur Ausführung. Menadier erwähnt 1917 ausdrücklich das Werk‚ 'das einen Sanitätssoldaten darstellt, der über einem soeben verschiedenen Krieger das Amen betet, und auf der Kehrseite ein Hünengrab aus uralter Zeit, …, mit unserer gräberschweren Zeit unmittelbar in Verbindung gesetzt.' - Die deutsche Verlustliste vom 11.11.1915 Seite 10062 nennt Manfred Hippe aus Chemnitz unter den Gefallenen des Infanterie-Regiments 346, Ersatz-Batallion, Landwehr-Infanterie-Regiment, 1. Kompagnie.



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