Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e. V. widmet sich der Erforschung der historischen Medaillenkunst und der Förderung der zeitgenössischen Medaille als Sonderform der Reliefplastik. Sie vereint medaillenschaffende Künstler sowie Hersteller und Händler, Wissenschaftler und Sammler von Medaillen. Zu ihren Aktivitäten gehören Ausstellungen und Publikationen, Vortragsveranstaltungen, Preisverleihungen und Medailleneditionen. Die Gesellschaft wurde am 15. Juni 1991 in Bonn gegründet und hat vorausgehende Vereine in den beiden Teilen Deutschlands vereinigt. Sie hat zur Zeit rund 200 persönliche und korporative Mitglieder und ist Mitglied der Fédération Internationale de la Médaille (FIDEM).
Veranstaltungen
23. Oktober 2026
Jahrestagung 2026 der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e. V. zu ihrem 35. Gründungsjubiläum mit Verleihung des Hilde-Broër-Preises in Kressbronn am Bodensee
Programm:
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Nachrichten
1. November 2026
Wettbewerb „Kunstgeld 2127“: Gedenkmedaillen blicken zurück auf die Jahre 2006–2026
Der Berliner Medailleurkreis hat den Wettbewerb „Kunstgeld 2127“ ins Leben gerufen. Dieses Gedankenexperiment reist 100 Jahre in die Zukunft und fragt: Wie blickt die Münz- und Medaillenkunst im Jahr 2127 auf unsere heutige Epoche zurück?
Künstlerinnen und Künstler gestalten Medaillen aus der Sicht der Zukunft. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Ereignisse, Orte, Personen, Kultur- oder Naturphänomene der letzten 20 Jahre (2006–2026) dann als historisch bedeutend gelten und auf Metall verewigt werden.
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