[10. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in Saalfeld vom 4. bis 6.Oktober 2002]


Medailleur/in: Peter-Götz Güttler

Vorderseite: Abbildung eines thüringischen Reiterbrakteaten; Reiter und Fahne nach rechts; der Fahnenstange weist auf einen Stolleneingang, mit Hammer und Schlägel signiert, als Hinweis auf die Bergbautradition der Region Saalfeld; unter dem Reiter befindet sich das Signet der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft.
Rückseite: A SOLE ET SALE. Schauseite eines der seit 1962 unter Herzog Johann Ernst geprägten Ausbeutetaler mit der Jahreszahl 1712 und einer Ansicht der Stadt Saalfeld vom rechten Saaleufer aus gesehen; im Vordergrund die Saale, auf der zwei Männer in Kähnen rudern, links die Saalebrücke mit der Brückenkapelle St. Gehilf, am Brückenkopf das Saaltor; dahinter die Stadt mit den charakteristischen Bauten: Burg Hoher Schwarm, Schloss Kitzerstein, Rathaus, Stadtkirche St. Johannes, Blankenburger Tor, Residenzschloss, Gertrudiskirche; im Hintergrund die Gartenkuppe, der Breite Berg und der Spitzberg;
rechts neben dem Taler steht die heilige Barbara als Schutzheilige der Bergleute; links neben dem Taler steht der Heilige Eligius, als Bischof mit Hufeisen dargestellt, Schutzpatron der Numismatiker;
unter dem Taler das Saalfelder Stadtwappen mit den zwei Fischen, die schon im 14. Jahrhundert als Nebenwappen auftraten; signiert oben links: G.

Datierung: 2002

Material: Blei
Durchmesser: 90.75 mm

Literatur: P. G. Güttler, Steguweit, W., und Grund, R., „Güttler-Medaillen : gegossene Sichten und Welten ; Medaillen 1971 - 2011. Medaillen. Die Kunstmedaille in Deutschland ; 27“. Sandstein-Verl., Dresden, 2012. (S. 270 WV 2002.25)

Bemerkung: Die Medaille erschien in einer Auflage von 80 nummerierten Exemplaren.

Nachweise: (DGMK-17956) Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

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