[Verdienstmedaille für das Samariterwesen] |
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| Medailleur/in: | Prof. Paul Sturm |
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| Vorderseite: | Bildnis des Arztes Friedrich von Esmarch im Profil nach rechts; am Schulterabschnitt signiert: PAVL STVRM. |
| Rückseite: | FÜR VERDIENSTE VM DAS SAMARITERWESEN. Darstellung Friedrich von Esmarchs bei seiner Tätigkeit als Arzt, links ein kleines Mädchen, das nach den Anweisungen Esmarchs von der davor knienden Mutter einen Hand- bzw. Armverband angelegt bekommt, im Hintergrund zwei weitere Mädchen; im Abschnitt das Abzeichen des Deutschen Samariterbundes. |
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| Datierung: | 1903 |
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| Material: | Bronze |
| Durchmesser: | 43.92 mm |
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| Literatur: | R. Grund, „Der Bildhauer und Medailieur Paul Sturm : Leben und Werk des Künstlers unter Berücksichtigung seines Beitrages zur Wiedererweckung des Steinschnittverfahrens“. [s.l.], 1986.
Kabinett
Ausstellung |
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| Bemerkung: | Friedrich von Esmarch war als Arzt und Chirurg in Kiel tätig. Durch seine chirurgischen Erfahrungen und Lehrschriften erhielten die Kriegschirurgie sowie Maßnahmen zur Ersten Hilfe wichtige Impulse. Er gilt ferner als Begründer des Samariterwesens.
Wie die Rückseitendarstellung andeutet, führte Esmarch nicht nur das Verbandpäckchen sondern auch das Dreiecktuch zur Stütze bei Armverletzungen ein. Zur Feier seines 80. Geburtstages stiftete der Deutsche Samariterbund 1903 die sog. „Esmarch-Medaille“, die als Auszeichnung für Verdienste im Rettungswesen an Vereinigungen oder Einzelpersonen vergeben wurde. |
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| Nachweise: | (DGMK-17631) Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) |