Leibküchler, Paul: Den Wucherern unter den Schlächtern |
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| Medailleur/in: | Paul Leibküchler |
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| Vorderseite: | WAT, NOCH / MÄKELN / IHR / WERD'T / NOCH - GANZ / WAT / ANDER'S / FRESS'N. Fleischersfrau mit Knochen, daneben satirische Aufschrift. |
| Rückseite: | DEN / WUCHERERN / UNTER / DEN SCHLÄCHTERN / EIN GEDENKZEICHEN / 1916. Sechszeilige Aufschrift über gekreuzter Peitsche und Besen sowie Kette mit Handschellen. Am Rand unten die Signatur PL. |
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| Datierung: | 1916 |
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| Material: | Eisen |
| Durchmesser: | 81 mm |
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| Literatur: | W. Steguweit, Das Münzkabinett der Königlichen Museen zu Berlin und die Förderung der Medaillenkunst. Künstlerbriefe und Medaillenedition zum Ersten Weltkrieg. Das Kabinett 5 (1998) Nr. 97 (dieses Stück); J. Menadier, Der Geist der deutschen Schaumünze zur Zeit des Weltkrieges, BMF 52, 1917, 238. |
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| Bemerkung: | Zweiseitiger Eisenguss, keine Randpunze (Edition DS 143). Satirische Medaille auf die Wucherer unter den Fleischern. - Julius Menadier hatte die satirischen Medaillen auf Wucherer und andere Kriegsgewinnler bedingt toleriert, in der numismatischen Literatur riefen sie ablehnende Kritik hervor (vgl. E. Bahrfeldt, Eine Entgleisung, Berliner Münzblätter 37, 1916, 631-633). - Für das Gussmodell siehe hier die Objektnummer 18243707. |
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| Nachweise: | (DGMK-16238) Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, Objektnummer 18235030 |