Veranstaltungen

30. Oktober bis 1. November 2015

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst in Halle vom 30. Oktober bis 1. November

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18. Juni 2015

Dr. Martin Hirsch: Einsame Gipse. Georg Habich und sein unvollendetes Medaillen-Corpus

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10.06.2015

Medaillen, Kleinplastik, Malerei und Grafik in der Lände Kressbronn am Bodensee

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24. Februar 2015

Ausstellung „Von der zweiten zur dritten Dimension. Medaille und Kleinplastik im Schaffen zeitgenössischer deutscher Künstler“ in Speyer

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30. Januar bis 1. Februar 2015

Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst auf der World Money Fair

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22. Januar 2015

Zwölftes Treffen des Berliner Medailleurkreises

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16.-18. November 2011

Dreitägiges Symposium "Translatio Nummorum. Römische Kaiser in der Renaissance" in Berlin

Dreitägiges Symposium "Translatio Nummorum. Römische Kaiser in der Renaissance" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und im Bode-Museum. Um Anmeldung wird gebeten.

In der Epoche des Renaissance-Humanismus waren Münzen aufgrund ihrer geringen Größe und relativ leichten Zugänglichkeit nicht nur bevorzugtes Sammelobjekt, sondern spielten auch eine wichtige Rolle bei der Wiederentdeckung der antiken Kultur. Der große Informationswert antiker Münzen für historische, archäologische, geographische, mythologische, ideologiegeschichtliche sowie kunsthistorische Forschungen wurde erstmals von den Humanisten erkannt. Von hier nahm die Numismatik als Wissenschaft ihren Ausgangspunkt.

Die Rolle der antiken Münzen bei der Erforschung, Interpretation und (Re-)Konstruktion der antiken Kultur und Geschichte in der frühen Neuzeit zu analysieren, ist Ziel des Symposiums "translatio nummorum - Römische Kaiser in der Renaissance". Insbesondere geht es darum, die bislang eher getrennten kunsthistorischen
und numismatischen Forschungsansätze zu vereinigen, um eine adäquate wissenschaftshistorische Aufarbeitung dieses Themas zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen dabei Aufbau, Zweck, Ausrichtung und Zielgruppe einzelner frühneuzeitlicher Schriften sowie deren Methodik und Klassifizierung. Auch die Autoren der Werke werden in den Blick genommen. Ferner geht es um die Herausbildung der numismatischen Quellenkunde, die Rolle der Münzen bei der Verifizierung der literarischen und inschriftlichen Zeugnisse der Antike und den Wert der antiken Münzen als Kulturträger. Eine wichtige Rolle spielen dabei Fragen der Beeinflussung von Interpretationen und teilweise sogar Fälschungen von Münzen durch den Zeitgeist - Fragen, die mit der Idealisierung der Antike und der Antike als moralischem Maßstab für die Moderne zusammenhängen.

Das Symposium findet im Rahmen des seit April 2009 für drei Jahre vom BMBF geförderten Verbundprojektes "translatio nummorum - Die Aneignung der antiken Kultur durch Antiquare der Renaissance im Medium der Münzen" statt, zu dem sich das Kunsthistorische Institut in Florenz (Max-Planck-Institut), das Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) und der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance (Humboldt Universität zu Berlin / Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) zusammengeschlossen haben. Ziel des Vorhabens ist es, einen wichtigen Teil der antiquarischen Literatur des 16. Jahrhunderts auf dem Gebiet der antiken Münzen für die Fachwelt zu erschließen und auszuwerten. Als Ergebnis entstehen an allen drei Einrichtungen wichtige, online frei zugängliche Forschungsinstrumente für weitergehende Untersuchungen.

Weitere Informationen: Dr. Ulrike Peter 030 / 20 370 501 translatio@bbaw.de

Besonders hinzuweisen ist auf den öffentlichen Festvortrag von Ulrich Pfisterer 'Verblendung und Erleuchtung antiker Kunst in der Renaissance' am Mittwoch (pdf als Anlage).

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter translatio@bbaw.de wird gebeten.

Downloads:
Programm als pdf Vortrag von Herrn Pfisterer als Plakatankündigung (pdf)

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