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25.02.2007 |
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Karl-Leisner-Medaille für den Papst |
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Medaillenübergabe
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Die geheime Priesterweihe des Seligen Karl Leisner durch den französischen Häftling, Bischof Gabriel Piguet aus Clermont-Ferrand am 17. Dezember 1944 im Konzentrationslager Dachau auf einer Medaille für Papst Benedikt XVI. |
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Die Vorderseite der Medaille zeigt die Priesterweihe im Konzentrationslager Dachau.
Die Rückseite der Medaille zeigt die gefesselten Hände, die den Kelch und die Hostie erheben. Dazu sieht man Stacheldraht als Zeichen des KZ und die Inschrift "KZ Dachau 1944". Das Motiv entspricht in etwa dem Bronzerelief, das der Bildhauer Dieter von Levetzow im Mai 2006 dem Erzbischof Hippolyte Simon für die Kathedrale in Clermont/Ferrand übergab. Ein ähnliches Relief, geschaffen von Dieter von Levetzow, wird am 2. Februar dem Vorsitzenden der Europäischen Bischofskonferenz und Bischof von Rotterdam /Niederlande, Msgr. Adrian H. van Luyn, in der Kathedrale von Rotterdam überreicht.
Die Karl-Leisner-Bronze-Gedenkmedaille ist für 50 Euro plus Porto und Verpackung bei der Geschäftsstelle des Internationalen Karl-Leisner-Kreises, Wasserstr. 1, 47533 Kleve, Telefon 02821-92595, FAX 02821-980331, e-mail: monika.peusen@karl-leisner.de erhältlich.
Die Übergabe der Medaille
Der Pressesprecher des Internationalen Karl-Leisner-Kreises, Werner Stalder aus Kranenburg-Nütterden, hatte Gelegenheit, im Anschluss an die Generalaudienz am 10. Januar 2007 im Vatikan dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., die Erstaugabe der Karl-Leisner-Gedenkmedaille zu überreichen.
Der Papst betrachtete die Medaille mit großem Interesse und wußte sofort, um was es ging: "Aah, Karl Leisner! Seine Priesterweihe", freute sich Papst Benedikt. Da seine Audienzansprache über den heiligen Stephanus ging und man Karl Leisner den "Stephanus heute" nannte, sagte der Heilige Vater mit Blick auf die Rückseite der Medaille: "Das passt ja sehr gut zum heutigen Tage".
Der Papst versprach, dass die Medaille einen Platz in seinem privaten Appartement bekomme. Eine zweite Medaille wurde Seiner Eminenz, Tarcisio Kardinal Bertone, Kardinalstaatssekretär Seiner Heiligkeit, überreicht.
Der Künstler Dieter von Levetzow
Er ist zwar kein Urgestein, obwohl aus der alten Garde Jahrgang 1925. Studiumbeginn war 1941 an der Kunstakademie in Weimar. Von Levetzow bevorzugt als Material Muschelkalkstein, Keramik sowie Bronze.
Die Skala seiner Arbeiten reicht von Portraits bis zur Gestaltung von Skulpturen in öffentlichen Anlagen, auch Brunnen, nicht zu vergessen seine Kirchenaufträge. In seinem Haus, einem alten Herrenhaus aus dem 13. Jahrhundert, entstehen in aller Abgeschiedenheit seine Werke. Als nicht immer bequemer Single geht er konsequent und erfolgreich seinem einmal eingeschlagenen Weg als Bildhauer nach.
Große Reden oder Diskussionen sind nicht sein Metier. Was er zu sagen hat, kommt in seinen spontanen, immer positiven sowie temperamentvollen gestalteten Figuren zum Ausdruck.
[Werner Stalder, Pressesprecher des Internationalen Karl-Leisner-Kreises]
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